Impressionen von unserem Fußballturnier im TV
… die Spitzentorwarte der MSH














Impressionen von unserem Fußballturnier im TV
… die Spitzentorwarte der MSH














Am 11.Oktober überreichte Oberbürgermeister Alfred Lehmann den neuen Mittelschulen ihre Urkunden.
Rektor Schels nahm zusammen mit Schüler- und Elternsprecher die Urkunde für die neue Mittelschule an der Herschelstraße entgegen.

Unsere Schule hat eine neue Domain. www.mittelschule-herschel.de. Die alte Domain www.hsherschel.de läuft im Mai 2011 aus

Unsere Schule hat einen neuen Namen! Sir William-Herschel-Mittelschule. Mit der Umwandlung in eine Mittelschule wurde auch der Name Hauptschule an der Herschelstraße in Sir-William-Herschel-Mittelschule umgenannt.
Das war Spitze!!!
Riesenerfolg für die Fußballer der Herschelschule
Mannschaft verliert erst im oberbayerischen Finale
Zweiter Oberbayerischer Meister: die Mannschaft der HSH
Eine tolle Leistung lieferte dieses Jahr unsere Schülermannschaft des Jahrgangs 94-96 ab. Sie gewannen Runde um Runde und scheiterten erst hauchdünn im Finale von Oberbayern gegen den späteren Sieger aus Bad-Tölz. Die Mannschaft der HSH begeisterte in allen Runden durch hervorragenden Fußball und war in allen Mannschaftsteilen ausgeglichen besetzt. Mit schnellem Kombinationsspiel setzte man jeden Gegner unter Druck und begeisterte die Zuschauer. Betreut wurde das Team von Herrn Bauernfeind, als Co-Trainer fungierte Agon Sejadj (9a). Mit etwas Glück wäre durchaus der Titel drin gewesen.
| 1. Runde | Oktober 2009 | Sieger Vorrunde Ingolstadt |
| 2. Runde | Oktober 2009 | Ingolstädter Stadtmeister |
| 3. Runde | Mai 2010 | Sieger Region Neuburg/Eichstätt/Pfaffenhofen |
| 4. Runde | Juni 2010 | Sieger Bezirkshalbfinale in Markt Schwaben |
| 5. Runde | Juni 2010 | Endspiel Oberbayern, knappe Niederlage gegen Bad Tölz |
Die Finalspiele
Halbfinale in Markt-Schwaben
Auf dem riesigen Kunstrasenspielfeld mit absoluten Höchstmaßen ließ man Ball und Gegner laufen und zog ein tolles Kurzpassspiel mit vielen direkten Ballpassagen auf. Im Auftaktspiel kam man nach langer Zugfahrt sofort in die richtige Spur. Nach vielen vergebenen Chancen schaffte Sturmtank Tayyib Kuzucu den Führungstreffer. Nachdem die beiden Teams ihr Auftaktspiel gewonnen hatten, kam es zu einem echten Endspiel gegen Germering. Hier zeigte man das wohl beste Spiel des gesamten Spieljahres. Die Defensive stand bombig, so dass man dem gegnerischen Topstürmer keine Entfaltungsmöglichkeit bot. Zudem kombinierte man wie aus einem Guss und gewann souverän.
Hauptschule an der Herschelstraße – Realschule Marktschwaben 1:0 (0:0)
Tore: 1:0 Tayyib Kuzucu
Hauptschule an der Herschelstraße – Realschule Germering 2:0 (0:0)
Tore: 1:0 Miki Resitko
2:0 Miki Resitko
Finale gegen Realschule Bad-Tölz
Mit schlechten Vorzeichen ging man ins Finalspiel gegen die Realschule aus Bad-Tölz, da Spielmacher und Kapitän Hakan Düzgün (10) verletzt war. Nach einer starken ersten Halbzeit gelang Muhammed Korkmaz mit einem Tor des Monats aus 20m der Ausgleich. Bad-Tölz hatte in Halbzeit zwei gute Chancen nach Tempogegenstößen, das Spiel stand auf Messersschneide und der Gast aus Bad-Tölz kam kurz vor Schluss zum Siegtor.
Hauptschule an der Herschelstraße – Realschule Bad – Tölz 1:2 (1:1)
Tore: 0:1
1:1 Mehmet Korkmaz
1:2
Trainerteam: Herr Bauernfeind, Co-Trainer: Agon Sejadij (9a)
+ Mehmet Korkmaz (9c), Sezgin Töker (9a), Umut Yürükal (7a)
Hauptschule an der Herschelstraße gewinnt Regionalentscheid Im Fußball WK II der Jungen
Mit einer überzeugenden Leistung in allen drei Gruppenspielen gewann die Fußball-Mannschaft der Hauptschule an der Herschelstraße am 18. Mai, unter Führung ihres Lehrers Herrn Martin Bauernfeind, auf der Bezirkssportanlage Nordwest das Regionalfinale in der Wettkampfklasse II.
Nach einem Auftaktunentschieden gegen die Realschule Neuburg besiegte die Mannschaft die Jungen der Realschule Eichstätt-Rebdorf mit 4:2, ehe man im letzten Spiel die Volksschule Pfaffenhofen, die bis dahin ebenfalls schon vier Punkte gesammelt hatte, deutlich mit 4:0 bezwang. Die Fußballer von der Herschelstraße vertreten somit die Region im Bezirkshalbfinale in Markt Schwaben am 07.06.2010.

im Rahmen der Ausbildung der Streitschlichter
Zur Ausbildung gehört auch die Festigung der theoretischen Kenntnisse.
Alle fünf Phasen müssen sitzen.
Kakao und Schokolade – Unterricht einmal ganz anders
(Bettina Vogl)
Ganz nach diesem Motto hat sich die Hauswirtschaftsgruppe der Klasse 8 b/M
mit Frau Vogl mehrere Wochen auf den Besuch der Grundschulklasse
Ungernederstraße mit deren Klassleiterin Frau März vorbereitet.
Umfangreiche Informationsmaterialien zur Botanik des Kakaobaums, Anbaugebieten,
Verarbeitung von Kakaobohnen, kulturgeschichtliche Entwicklung und
„Schokoladen-Teststationen“ wurden bereitgestellt und für die
Grundschulklasse zur Verfügung gestellt. Alle Drittklässler erhielten zu
Beginn des Infotages ein persönliches, kleines „Schokoladenbüchlein“, dass
sie den ganzen Tag über begleitete. Mithilfe der Informationsstationen, z.
B. zur Botanik des Kakaobaums konnten die Schüler ihre Büchlein mit näheren
Informationen ergänzen und sich auch eine Kakaobohne, als Erinnerung, mit
nach Hause nehmen.
Es waren alle Sinne der „Kleinen“ gefragt, um die Aufgaben an den Stationen
zu bewältigen. Ein großes Erlebnis war es, den Unterschied zwischen rohen,
getrockneten und gerösteten Kakaobohnen zu allein durchs Riechen zu
erkennen. Wie wird wohl aus der Bohne überhaupt Schokolade? Dieser Frage
konnten die Schüler durch die vorbereiteten Materialien ebenfalls gut auf
den Grund gehen.
Die „Schmexperimente“, mit verbundenen Augen Schokoladensorten zu testen und
deren Sorte zu erraten, war eine interessante Erfahrung. So einfach es
klingt, aber nicht immer gelang es auf Anhieb, einen Treffer zu landen.
Schokoladengenuss ohne Reue – kann das funktionieren? Wie das funktionieren
kann, konnten die Achtklässer den Grundschülern ganz einfach vermitteln. Das
beste Maß ist die eigene Hand – pro Tag nicht mehr davon und es kann
eigentlich nichts mehr schief gehen, außerdem noch auf regelmäßiges
Zähneputzen und Bewegung achten.
Damit das gelernte, theoretische Wissen gleich Anwendung fand, durften die
Drittklässler gemeinsam mit den Achtklässlern in der Schulküche
verschiedenste Leckerein aus ihrem „Schokoladenbüchlein“ herstellen. Es
blieben keine Wünsche offen, die Schüler konnten sich nach einem
anstrengenden, aber sehr schönen gemeinsamen Tag mit
Schoko-Kirsch-Muffins, gefüllten Schokohörnchen, selbst gemachtem
Fruchtmüsli, Obstspießen und Zaubergetränken für die nach Hause Weg zur
Grundschule stärken.
Alles in allem war es ein sehr gelungener und für beide Seiten bereichernder
Unterrichtstag, der auf jeden Fall wiederholt werden sollte!!
Die Computerexperten von der Herschelstraße
(DK vom 9.02.2010)
Ingolstadt (sic) Vorurteilen älterer Herrschaften gegenüber Jugendlichen, die angeblich den ganzen Tag vor dem Computer ihre Zeit vertun, entgegnen diese Nachwuchsinformatiker mit fachkundigem Selbstbewusstsein.
„Früher oder später kommen sie alle, die Erwachsenen, wenn sie sich am PC mal wieder nicht auskennen, und bitten um Hilfe“, sagt der Zehntklässler Maxim Lebold. In spätestens zehn Jahren, glaubt er, seien Computerkenntnisse, wie sie sich seine Generation aneignen müsse, „völlig selbstverständlich“. Und sein Klassenkamerad Moritz Schierz ergänzt mit Blick auf das Unbehagen Älterer gegenüber dem Informationszeitalter diplomatisch: „Man muss es ja nicht übertreiben mit den Computern.“

Ein Führerschein für die Computerwelt: Das Zertifikat erhielten (vorne, von links) Moritz Schierz, Maxim Lebold, Martin Schmid und Jakob Schulz. Mit den Hauptschülern freuen sich (hinten, von links) Schulrat Hermann Haas, Rektor Michael Schels und der Informatiklehrer Johannes Heinle. – Foto: Silvester
Die Schüler wissen, wovon sie reden. Maxim und Moritz zählen zusammen mit Martin Schmid und Jakob Schulz zu Pionieren der Herschelstraße: Als erste Hauptschule in Ingolstadt bietet sie seit diesem Jahr die Möglichkeit, die European-Computer-Driving-License, kurz ECDL, zu erwerben, und die vier jungen Könner dürfen jetzt in künftigen Bewerbungsschreiben mit diesem Europäischen Computerführerschein punkten.
„Bei der ECDL handelt es sich um ein in 148 Staaten anerkanntes Zertifikat, das dem Besitzer grundlegende Fähigkeiten auf dem Gebiet der Informationstechnologie – kurz: IT – bescheinigt“, erklärt Johannes Heinle, Fachlehrer für Informatik an der Herschelstraße.
Die Hauptschule im Nordwesten ist mittlerweile eines von deutschlandweit mehr als 1200 Prüfungszentren. Die entsprechende Urkunde hat Rektor Michael Schels im Dezember entgegengenommen. Er freut sich über die Erweiterung des Lehrangebots in seinem Haus. „Damit können wir zeigen, dass Hauptschüler selbstverständlich auch in der Lage sind, sich diese Kompetenz anzueignen.“
Schulrat Hermann Haas beurteilt die Möglichkeit, das Zertifikat auch an Hauptschulen zu erwerben, als weiteren Beleg für die Leistungsfähigkeit dieses Schultyps. Er weist auf die wohl tuende Wirkung dieses PC-Führerscheins bei potenziellen Arbeitgebern und Ausbildern hin. „Er bietet wichtige Grundlagen für Bewerbungen und erhöht die Chancen der jungen Leute ganz wesentlich.“
Zentrale Inhalte des ECDL sind: Grundlagen der Informationstechnologie, Betriebssysteme, Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Datenbanken, Präsentationen, Internet und Kommunikation. Obwohl die Lizenz europaweit standardisiert ist, hebt Informatiklehrer Heinle erfreut die Kompatibilität mit der Heimat hervor: „Da diese Themenbereiche alle im Lehrplan der bayerischen Hauptschule enthalten sind, bietet sich die Möglichkeit, das Projekt im Informatikunterricht umzusetzen.“ Auch er betont: „Solide IT-Grundkompetenzen werden in allen Branchen und Berufen immer wichtiger, und gerade deshalb gibt die Hauptschule an der Herschelstraße ihren Schülern die Möglichkeit, sich für einen erfolgreichen Berufseinstieg zu stärken.“
Die ersten ECDL-Inhaber des Hauses, Maxim, Jakob, Moritz und Michael, blicken ihrer Zukunft ohnehin ziemlich gelassen entgegen. Erste Berufswünsche haben sie freilich schon. Maxim etwa erwägt nach der Mittleren Reife und FH-Studium eine Tätigkeit als Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung. Mut verleiht den Schülern nicht zuletzt auch die rasant steigende Notwendigkeit, sich profunde IT-Kenntnisse anzueignen. Das sehe man schließlich auch an den Defiziten vieler Erwachsener, deuten die vier an. Wie gesagt: Früher oder später kommen sie alle und erbitten Hilfe.
Von Christian Silvester