Tolle Geschichten lasen die Vertreter der 6. Klassen vor. Für die Sieger gab es kleine Preise. Unsere Lesepaten standen als Jury zur Verfügung. Vielen Dank!
Tolle Geschichten lasen die Vertreter der 6. Klassen vor. Für die Sieger gab es kleine Preise. Unsere Lesepaten standen als Jury zur Verfügung. Vielen Dank!

Donau Kurier vom 11.11.2013

Die teilnehmenden Mannschaften der Mittelschulliga, die unsere Mannschaft 2012/ 2013 gewinnen konnte, durften beim FC Ingolstadt ein Training durchführen.

An mehreren Stationen wurden sie von professionellen Trainern geschult. Ein abwechslungsreicher und anstrengender Vormittag.



Halbmarathon Ingolstadt
Am Samstag 27.04.2013 fand in Ingolstadt der Halbmarathon statt. Und auch in diesem Jahr waren Schüler unserer Schule mit dabei. Ab 14 Uhr liefen 20 Schüler und Schülerinnen der 5b, 6g und der 6b im Klenzepark beim Kinderlauf über 1000 m.
Der Gutschein über den freien Eintritt im Wonnemar an einem bestimmten Tag machte das Laufen etwas leichter. Und beim gemeinsamen Nudelessen in der Saturn- Arena mit Frau Schabenberger konnten alle Kinder wieder Kraft tanken.
Um 15 Uhr gingen dann 8 Läufer aus den 6,7 und 8 Klassen zusammen mit Frau Meyer-Kanthak am Fitness Run & Walk über 7,3 km an den Start. Gestartet wurde an der Konrad – Adenauer- Brücke und ins Ziel kamen alle dann im Klenzepark. Von der Firma Hörl gab es noch einen Gutschein für einen Getränkekasten. In der Saturn-Arena konnten dann alle noch ihren Hunger beim Pasta-Essen stillen.
Weiter ging es mit zwei Staffeln, die am Halbmarathon über 21 km teilnahmen. Je sechs Schüler bildeten eine Staffel und übergaben nach ca. 3,5 km den Staffelstab an den nächsten Läufer ihres Teams. Sieger wurden wir nicht, aber wir haben teilgenommen und darauf können alle stolz sein.
Alle Läufer hatten eine weiße Schirmmütze mit den Buchstaben unserer Schule auf und auf dem Rücken ein Werbeschild für den Tierschutzverein Ingolstadt, der mit unserer Hilfe damit auf sich aufmerksam gemacht hat.
Die Startgebühr wurde zum Teil von Eltern, aber zum großen Teil von den Lehrern unserer Schule gesponsert.
Vielen lieben Dank an alle Läufer und Sponsoren. Vielleicht ist die Sir-William-Herschel-Mittelschule im nächsten Jahr mit noch mehr Schülern wieder am Start.

Angelika Meyer-Kanthak
Bei wunderschönem Wetter besuchte die Klasse 5g das Biberbiotop am Baggersee/ Eberlwasser

Seit mehr als 20 Jahren leben in diesem Gebiet Biber und gestalten die Landschaft. Überall kann man abgenagte und gefällte Bäume erkennen. Biberrutschen führen ins Gewässer und man muss aufpassen, dass man nicht in ein Biberloch fällt. Höhepunkt war die Vermessung des Biberdamms. Er hat eine Länge von 15 Metern und eine Breite von 4 Metern.
Natürlich kam auch der Spaß nicht zu kurz.




Die zwei sind zu Schulhunden ausgebildet worden und wurden darauf geprüft, ob sie mit Kindern umgehen können und ob sie für den Einsatz in der Schule geeignet sind. Kinder sind für sie daher eigentlich kein Problem. Ein ganzer Tag an der Schule mit Lärm und ohne Pause zum Gassi gehen ist aber schon sehr anstrengend für die Hunde, daher sind sie meist nur zu den Projekten in den 5. Klassen an der Schule. So können die Kinder in der 5 Jahrgangsstufe lernen, dass man keine Angst vor Hunden haben muss. Aber noch wichtiger ist, dass sie lernen, wie sie sich gegenüber Hunden richtig verhalten sollen.
In jeweils zwei theoretischen Stunden im Klassenzimmer haben die Schüler erfahren, dass kein Hund von Natur aus gefährlich ist, sondern dass das Verhalten der Menschen oft zu Problemen führt, wenn sich Hunde wie Hunde benehmen und eben nicht wie Menschen. Auch ging es darum den Schülern zu zeigen, wie man sich bei der Begegnung mit einem fremden Hund richtig verhält, damit Unfälle und beißvorfälle vermieden werden. An einem Plüschhund und mit Hilfe von Bildern zeigten wir den Schülern, warum es oftmals Probleme zwischen Hunden und Kindern gibt, und wie man sich richtig verhalten soll. Danach fanden wieder jeweils zwei Praxisstunden statt, an denen auch Mäx und Funny dabei waren. Abwechselnd in zwei Gruppen übten die Kinder, stehen zu bleiben und sich wie ein „Baum“ nicht zu bewegen. Auch das ignorieren des Hundes mit der „ Kalten Schulter zeigen“ haben wir geübt.
In der nächsten Übung beim Weglaufen vor den Hunden, mussten die Schüler stehen bleiben und haben erkannt, dass der Hund dann einfach an ihnen vorbei läuft und kein Interesse mehr an ihnen hat. Das ist gut zu wissen, denn die meisten Kinder laufen meistens aus Angst schreiend davon und meinen, dass der Hund sie dann nicht erwischen kann. Hunde sind sehr schnell und können, wenn sie es wollen, dich ganz schnell einholen. Auch bei der „Igelübung“ am Boden zeigten die Hunde kein Interesse an den ruhigen „Igeln“. Wenn man leise ist und sich wie ein Igel auf den Boden kauert, verlieren die Hunde ihr Interesse an den Kindern. Wenn man Angst vor Hunden hat, macht man das nicht. Wenn man aber erfahren hat, dass mit diesem „Igelmachen“ nichts passiert und die Hunde einen dann in Ruhe lassen, wird man das bei der nächsten Hundebegegnung auch machen. Beim „Fußballspielen“ mit den Hunden konnten die Kinder sehen, dass die Hunde nur den Ball wollten und wenn man sich ruhig als „Baum“ verhält, sich den Ball holen und mit diesem spielen wollen. Schlägt man mit Armen und Beinen nach dem Ball oder läuft hinterher oder vor dem Hund davon, dann kann es zu Problemen kommen, da Hunde nun mal den Ball wollen und den Ball und/ oder das Kind als Beute betrachten. Ruhig stehen und nicht schreien ist hier die beste Methode, Unfälle zu vermeiden.
Alle Schüler haben ganz toll mitgemacht und hoffentlich etwas dazu gelernt.
Angelika Meyer-Kanthak
72 Stunden – uns schickt der Himmel
Ein Projekt der katholischen Jugend
Wir sind die 15 Schüler der 8mb des Mittleren Reifezuges an der Sir- William-Herschel- Mittelschule und die einzige Schulklasse in Ingolstadt, die an dieser Aktion teilnimmt.
Auch sind 2/3 unserer Schüler nicht katholisch oder evangelisch, sondern haben den islamischen Glauben. Dennoch haben wir im Rahmen des Faches AWT innerhalb der 72 Stunden Aktion der katholischen Jugend mit dem Namen „ 72 Stunden – uns schickt der Himmel“ vom 13.Juni – 16. Juni ein Projekt begonnen, in dem wir für andere etwas tun und dabei lernen, mit einem Partner und in der Gruppe ein Vorhaben von Anfang bis Ende mitzugestalten, mitzutragen und durchzuführen. Wir waren nicht immer ganz so glücklich mit unserer Teilnahme. Es war am ersten Tag sehr heiß und wir wären lieber ins Freibad gegangen. Auch war die Arbeit nicht einfach, sondern körperlich für jeden von uns sehr anstrengend. Am Wochenende waren wir alle fix und fertig und nur noch müde….
Zu unserem Projekt:
Im Unterricht haben wir bereits schon 14 Tage vorher begonnen, Metallfiguren auszuschneiden und diese mit bunten Mustern zu bemalen. Ein Hund, eine Katze und eine Maus als Standfiguren und für die Außenwand des Tierheims. Auch haben wir schon vorab Schilder und Pfeile aus Metall geschnitten und als Wegweiser im und außerhalb des Tierheims und als Werbeträger mit dem Logo des Tierschutzvereins Ingolstadt e.V. gestaltet. Als nächstes ging es um die Organisation und Planung des Projektes, das an zwei ganzen Tagen von in der Früh bis zum Abend zwischen dem 13.6 und 16.06.2013 im Tierheim Ingolstadt, an der Alfred-Brehm-Straße, stattfand.
Dort wartete dann die schwierigste Arbeit auf uns. Wir mussten dann noch Paletten auseinander bauen, streichen, aufhängen und bemalen und unsere Metallfiguren und Schilder anbringen. Zum Glück bekamen wir am ersten Projekttag Unterstützung von der Klasse 5b von Frau Schabenberger, die uns beim Auseinanderbauen und Streichen sehr geholfen haben. Vielen lieben Dank. Ohne euch wären wir nicht fertig geworden.
Unser Projekt hieß Hund-Katze-Maus, weil unsere Klassenleitung Frau Meyer-Kanthak ein Projekt im Tierheim ins Auge gefasst hatte. Zum einen mussten wir ja in dem Projekt nicht etwas für uns oder unsere Schule, sondern etwas für andere machen, dann ist das Tierheim auch noch ein wichtiges Thema bei unserer Lehrerin, so dass dann die Wahl auf dieses Thema fiel. Tiere, vor allem Hunde sind für uns sowieso ein interessantes Thema, da die meisten von uns keine Tiere zu Hause halten können und dürfen.
Wir wollten das Gelände des Tierheimes Ingolstadt bunter und sicherer machen. Deshalb gestalteten wir die Tiermotive auch so bunt und fertigten Schilder und Wegweiser an, damit die Besucher die Wege zu den einzelnen Häusern im Tierheim besser finden können. Auch der Außenzaun sollte Tiermotive bekommen und ein schönes Eingangsschild musste her, damit die Besucher gleich wissen, wo das Tierheim und dessen Eingang ist.
Der Zaun bei den Hunden konnte sowieso ein bisschen Farbe vertragen und sollte so gestaltet werden, dass er als Sichtschutz für die Hunde dient. Die Hunde bellen sich immer an, wenn sie nah am Zaun aneinander vorbei müssen. Auch ist das immer Stress für die Hunde und der letzte Sichtschutz aus Stoff war schon fast überall kaputt gewesen. Da musste ein stabiler aus Holz her, der etwas aushält, aber nichts kostet. Daher hat unsere Lehrerin bei Firmen Einwegpaletten gesammelt und ins Tierheim gebracht.
Die Firma EposCat hat unser Projekt im Tierheim mit einer Geldspende unterstützt. Herr Bannert aus dem Stadtrat hat die Patenschaft für unser Projekt übernommen und war am Donnerstagnachmittag beim Start des Projektes am Rathaus dabei. Die meiste Farbe wurde von anderen Sponsoren gespendet, so dass es eigentlich keine Kosten für den Tierschutzverein Ingolstadt gab. Wir haben die Farbe aber auch bis auf den letzten Tropfen verpinselt. Am Schluss waren die Holzpaletten zwei-und dreifarbig.
Ein Mitschüler von uns hat sich am ersten Tag gleich an einem rostigen Nagel verletzt und fiel am zweiten Tag aus und wir alle waren an beiden Tagen ziemlich geschafft. Am letzten Tag haben wir von den Besuchern im Tierheim viel Lob bekommen und auch unsere Lehrerin hat am Wochenende nur Gutes über unsere Arbeit zu hören bekommen, wie fleißig wir waren und wie toll wir gearbeitet haben.
Vielleicht fühlen sich mit unserer Hilfe die Tiere und die Menschen im Tierheim wohler und vielleicht kommen die Menschen jetzt gerne dorthin, um sich einen neuen Mitbewohner, ob Hund-Katze-oder Maus zu holen und diesem ein schönes Zuhause zu geben. Auf den Vorher-Nachher-Bilder sieht man schon gut, was wir mit unserer Arbeit in der kurzen Zeit verändert haben.
Und auch unsere Schule hat von dem Projekt etwas zurück bekommen. Wir haben für das Tierheim gearbeitet und eine andere Gruppe, die sich an der 72 Stunden-Aktion beteiligt hat, war bei uns an der Schule und hat den Chill-out-room der Ganztagesklasse neu gestaltet.
Wenn man für andere etwas tut, kann man nicht nur Gutes tun, sondern bekommt auch etwas zurück, nämlich Lob und Anerkennung von anderen. Und so schlimm war die ganze Arbeit dann auch wieder nicht, wir haben uns als Klasse besser kennen gelernt, miteinander gearbeitet, gestritten und wieder vertragen und sicherlich einiges dazu gelernt.
8mb
Sir-William-Herschel-Mittelschule

14. Juni 2013

www.jugendkultursommer.de