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Juli 1999

Rektor Kopp, Sekretärin Jost und Hausmeister Freihart werden in den Ruhestand verabschiedet. Rektor Jehn übernimmt die Schulleitung.

Großer Wechsel an der HSH – Verabschiedung und Begrüßung

Am Ende des Schuljahres 1998/99 fand an der Hauptschule an der Herschelstraße ein großes Stühlerücken statt:  Rektor Werner Kopp, die Sekretärin Regina Jost und der Hausmeister Erwin Freihardt wurden in den Ruhestand verabschiedet. Von Schulleitung und Schulhausverwaltung hielt damit nur noch Konrektor Michael Schels die Stellung.

 

Mit Beginn des neuen Schuljahrs 1999/2000 wurden bereits alle frei gewordenen Stellen neu besetzt: Rektor Georg Jehn übernahm die Schulleitung, als Sekretärin wurde Brigitte Beck eingestellt und das Ehepaar Werth übernahm die Hausverwaltung.

   

Rektor Werner Kopp hatte zu Schuljahresbeginn 1981 Rektor Ludwig Kaufmann in der Schulleitung abgelöst. Um der besonderen Situation im Piusviertel gerecht zu werden, drängte er von Anfang an auf eine Verbesserung im schulischen Bereich – das so genannte Kerschensteiner-Schulmodell wurde initiiert. Dessen Motto heißt: Den Schüler über praktisches Tun zu abstraktem Denken führen.

   

In seiner Ägide erfolgte außerdem die Schulhauserweiterung Süd und, was ihm besonders am Herzen lag, die Einführung der Schulsozialarbeit, geleitet von der Sozialpädagogin Silvia Kopp.

   

Rektor Georg Jehn, der sozusagen im fliegenden Wechsel die Schulleitung von Rektor Werner Kopp übernommen hat, war zuvor, wie bereits sein Vorgänger, Rektor an der Pestalozzistraße. In Anbetracht der anstehenden Baumaßnahmen (Kerschensteiner-Haus) und der damit verbundenen pädagogischen und didaktischen Neuerungen sah er es als eine Herausforderung an, sein organisatorisches und pädagogisches Geschick und seine beruflichen Erfahrungen in den Dienst der Herschelsschule zu stellen.

September 1999

Hauptschulreform: M-Klasse und Praxisklasse halten Einzug

Die M-Klassen dürfen Schüler besuchen, wenn sie im Zwischenzeugnis der 6. Klasse in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik mindestens einen Notendurchschnitt von 2,33 erreichen. Liegt der Notendurchschnitt bei 2,66 oder schlechter, kann die Lehrerkonferenz den Zugang gestatten, wenn der Besuch der M-Klassen Erfolg versprechend erscheint und die Eltern dies wünschen. Der Übertritt aus höheren Klassen in eine M-Klasse setzt einen Notendurchschnitt von 2,00 voraus. Die Inhalte des Lehrplans einer M-Klasse entsprechen denen des regulären Lehrplans der gleichen Jahrgangsstufe, aber die Ansprüche sind in allen Fächern höher.

Die Praxisklasse ist für die Schüler gedacht, die auf Grund einer Lernschwäche oder sonstiger Schwierigkeiten über den Besuch der Regelklasse keine Chance hätten, einen erfolgreichen Hauptschulabschluss zu erreichen. Sie bekommen neben theoretischem Unterricht verstärkt die Möglichkeit, Praktika zu absolvieren, wobei sie ihr handwerkliches Geschick schulen und praktische Erfahrungen in Betrieben sammeln können. Auf diese Weise sollen sie schon vor Schulabschluss an das Berufsleben herangeführt werden.