Schlagwort: 1992

Juli 1992

Feier zum 20-jährigen Bestehen der Hauptschule a. d. Herschelstraße

Wie schon zehn Jahre davor feierte die Hauptschule an der Herschelstraße im Jahre 1992 wieder einen bedeutenden Jahrestag ihres Bestehens – dieses Mal den 20sten.

20 Jahre
 

Im Juli versammelten sich im Forum der Schule Schüler, Lehrer, Elternvertreter, die Geistlichkeit beider Konfessionen, Herr Schulamtdirektor Josef Mayerhofer und – was uns natürlich besonders ehrte – Herr Oberbürgermeister Peter Schnell nebst Gattin.

   

In den obligatorischen Reden wurde der schulischen Erfolge der letzten 20 Jahre gedacht, aber auch ein Blick in die zukünftige Entwicklung der Hauptschule an der Herschelstraße gewagt. Besonders erfreulich war die Botschaft, dass es nun mit dem Erweiterungsbau Süd beginnen sollte und er bereits im Jahre 1993 bezogen werden könnte. Damit wäre der schlimmsten Raumnot für einige Jahre abgeholfen.

   

Ein buntes Programm mit Sketchen, Liedern und Tanzdarbietungen zwischen den einzelnen Ansprachen gab der Feier Lockerheit und Würze. Anschließend konnten sich die Gäste in der Schule umsehen und die Ausstellungen in den Textil- und Werkräumen begutachten. Natürlich war auch für Speis und Trank gesorgt, so dass für jeden Geschmack etwas geboten war.

Als Ehrengäste konnte Konrektor Ortler den ehemaligen Schulleiter und Gründungsrektor  Herrn Ludwig Kaufmann und die bereits pensionierten Lehrkräfte Frau Penzkofer, Herrn Zeis und Herrn Thaller begrüßen.

 

November 1992

Hoher Besuch aus Japan an unserer Schule

Japanische Lehrerdelegation an unserer Schule

Im Herbst 1992 machte eine Gruppe japanischer Lehrer und hoher Beamter des Ministeriums für Erziehung, Wissenschaft und Kultur auf ihrer Studienreise durch einige Länder Europas auch Station in Ingolstadt. Dabei besuchten sie auch unsere Schule, was uns nicht wenig stolz machte.

   

Nach der Begrüßung durch ein Lied unseres Schulchores hieß Rektor Kopp die japanischen Kollegen an unserer Schule herzlich willkommen und legte ihnen die Grundzüge des bayerischen Schulsystems dar. Die Japaner verstanden natürlich kein Deutsch, aber zum Glück hatten wir einen Lehrer an unserer Schule, der mit einer Japanerin verheiratet war. Sie hatte sich bereit erklärt zu dolmetschen, so dass die Verständigung reibungslos klappte. Außerdem konnten wir uns im persönlichen Gespräch mit den Japanern, wenn auch etwas holprig, in Englisch verständigen.

   

Ganz besonderes Interesse zeigten die Gäste natürlich am praktischen Unterricht. Deshalb wurden sie auf mehrere Klassen aufgeteilt, wo sie hautnah erleben konnten, wie an unserer Schule Erdkunde- oder Mathematikunterricht gestaltet wird. Die Japaner fanden anscheinend alles sehr interessant, denn sie machten sich laufend Notizen und schossen unzählige Fotos.

   

Als Dankeschön luden sie zum Abschluss ihrer Visite Vertreter aller Schulen, die sie in Ingolstadt besucht hatten, zu einem Abschiedsessen in den Rappensberger Hof ein. Im November erhielten wir außerdem ein Dankesschreiben aus Japan. Dem Schreiben lag eine Hochglanzbroschüre bei, in der die einzelnen Teilnehmer der Studienreise ihre Eindrücke und Erfahrungen in Wort und Bild schildern – natürlich alles in Japanisch. An Hand der eingefügten Fotos lässt sich aber erkennen, dass der Besuch in Ingolstadt in fünf Beiträgen gewürdigt wird.