Kategorie: Historie (Seite 15 von 17)

1991

Schule mausert sich zum Großprojekt – Kerschensteiner Modell

Donaukurier (05.08.91):

An der Herschelschule ist Großes geplant: Zum einen sollen – einmalig in Bayern – in der dortigen Hauptschule im Rahmen einer Schule des praktischen Lernens die pädagogischen Ideen von Georg Kerschensteiner (1854-1932) verwirklicht werden, zum anderen ist geplant, einen Hort für 80 Schülerinnen und Schüler einzurichten. Schließlich ist auf dem jetzigen Schulgelände auch noch der Bau einer Stadtteileinrichtung mit Cafeteria, Stadtteilbücherei und Mediothek, Veranstaltungsräumen, Jugendtreff und anderem vorgesehen.

Den ersten und kleinsten von insgesamt vier Bauabschnitten – ein Anbau im Süden an das bestehende Schulhaus für rund 3,3 Millionen Mark – hat der Stadtrat bereits genehmigt. In der jüngsten Sitzung hat das Plenum nun auch dem Raumprogramm für den zweiten (Werkstätten), dritten (Stadtteilzentrum) und vierten (Hort) Bauabschnitt zugestimmt.

Allerdings hat der Stadtrat bewusst offen gelassen, wer die Trägerschaft über den Hort und die Stadtteileinrichtung übernehmen soll. Im Gespräch ist der Förderkreis für integrierte Erziehung, der sich bereits von Anfang an an den Planungen beteiligt hat. Offen ist nach wie vor auch, ob das ehrgeizige Vorhaben wirklich in allen Punkten verwirklicht wird, denn, so hat der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung entschieden: „Über die Realisierung des Gesamtprojektes oder Teilen hiervon entscheidet der Stadtrat im Rahmen seiner Haushaltsbeschlüsse.“

Anmerkung: Zehn Jahre nach der Proklamation dieser großartigen Vorhaben wurde bisher leider nur die Schulhauserweiterung Süd realisiert. Die Pläne für das sogenannte „Kerschensteiner-Haus“ sind nun aber recht konkret und scheinen nun doch in den nächsten Jahren verwirklicht zu werden.

Juli 1992

Feier zum 20-jährigen Bestehen der Hauptschule a. d. Herschelstraße

Wie schon zehn Jahre davor feierte die Hauptschule an der Herschelstraße im Jahre 1992 wieder einen bedeutenden Jahrestag ihres Bestehens – dieses Mal den 20sten.

20 Jahre
 

Im Juli versammelten sich im Forum der Schule Schüler, Lehrer, Elternvertreter, die Geistlichkeit beider Konfessionen, Herr Schulamtdirektor Josef Mayerhofer und – was uns natürlich besonders ehrte – Herr Oberbürgermeister Peter Schnell nebst Gattin.

   

In den obligatorischen Reden wurde der schulischen Erfolge der letzten 20 Jahre gedacht, aber auch ein Blick in die zukünftige Entwicklung der Hauptschule an der Herschelstraße gewagt. Besonders erfreulich war die Botschaft, dass es nun mit dem Erweiterungsbau Süd beginnen sollte und er bereits im Jahre 1993 bezogen werden könnte. Damit wäre der schlimmsten Raumnot für einige Jahre abgeholfen.

   

Ein buntes Programm mit Sketchen, Liedern und Tanzdarbietungen zwischen den einzelnen Ansprachen gab der Feier Lockerheit und Würze. Anschließend konnten sich die Gäste in der Schule umsehen und die Ausstellungen in den Textil- und Werkräumen begutachten. Natürlich war auch für Speis und Trank gesorgt, so dass für jeden Geschmack etwas geboten war.

Als Ehrengäste konnte Konrektor Ortler den ehemaligen Schulleiter und Gründungsrektor  Herrn Ludwig Kaufmann und die bereits pensionierten Lehrkräfte Frau Penzkofer, Herrn Zeis und Herrn Thaller begrüßen.

 

November 1992

Hoher Besuch aus Japan an unserer Schule

Japanische Lehrerdelegation an unserer Schule

Im Herbst 1992 machte eine Gruppe japanischer Lehrer und hoher Beamter des Ministeriums für Erziehung, Wissenschaft und Kultur auf ihrer Studienreise durch einige Länder Europas auch Station in Ingolstadt. Dabei besuchten sie auch unsere Schule, was uns nicht wenig stolz machte.

   

Nach der Begrüßung durch ein Lied unseres Schulchores hieß Rektor Kopp die japanischen Kollegen an unserer Schule herzlich willkommen und legte ihnen die Grundzüge des bayerischen Schulsystems dar. Die Japaner verstanden natürlich kein Deutsch, aber zum Glück hatten wir einen Lehrer an unserer Schule, der mit einer Japanerin verheiratet war. Sie hatte sich bereit erklärt zu dolmetschen, so dass die Verständigung reibungslos klappte. Außerdem konnten wir uns im persönlichen Gespräch mit den Japanern, wenn auch etwas holprig, in Englisch verständigen.

   

Ganz besonderes Interesse zeigten die Gäste natürlich am praktischen Unterricht. Deshalb wurden sie auf mehrere Klassen aufgeteilt, wo sie hautnah erleben konnten, wie an unserer Schule Erdkunde- oder Mathematikunterricht gestaltet wird. Die Japaner fanden anscheinend alles sehr interessant, denn sie machten sich laufend Notizen und schossen unzählige Fotos.

   

Als Dankeschön luden sie zum Abschluss ihrer Visite Vertreter aller Schulen, die sie in Ingolstadt besucht hatten, zu einem Abschiedsessen in den Rappensberger Hof ein. Im November erhielten wir außerdem ein Dankesschreiben aus Japan. Dem Schreiben lag eine Hochglanzbroschüre bei, in der die einzelnen Teilnehmer der Studienreise ihre Eindrücke und Erfahrungen in Wort und Bild schildern – natürlich alles in Japanisch. An Hand der eingefügten Fotos lässt sich aber erkennen, dass der Besuch in Ingolstadt in fünf Beiträgen gewürdigt wird.

September 1993

Ein Psychologe nimmt an der Herschelschule seine Arbeit auf

Anfang des Schuljahres 1993/94 bekam die Hauptschule an der Herschelstraße Verstärkung durch einen Schulpsychologen. Er heißt Helmut Bauhuber und hat neben seinem Lehrerstudium auch ein Psychologiestudium absolviert.

Helmut Bauhuber M. A. (Magister Artium)

·        geboren am 11.07.1954
·        verheiratet, 1 Tochter, 1 Sohn
Schulischer und beruflicher Werdegang:

·        Volksschule

·        Ausbildung zum Dekorateur

·        Postbeamter im Zustelldienst

·       Abendgymnasium – allgemeine Hochschulreife (Abitur)

·        Studium für das Lehramt an der Hauptschule mit schulpsychologischem Schwerpunkt

·        Zweitstudium in Psychologie, Pädagogik, Soziologie

·        Magister Artium  (M. A.)

·        Schulungspsychologe bei der Nürnberger Versicherung

·        Selbstständiger Finanzberater

·        Seit 1991 Schuldienst im Landkreis Eichstätt

·        Seit 1993 Lehrer und Schulpsychologe an der Hauptschule an der Herschelstraße in Ingolstadt

Was macht ein Schulpsychologe?

Wenn Schülern oder auch Lehrern Probleme über den Kopf wachsen, ist die Hilfe des Schulpsychologen gefragt:

Da bringt z. B. ein Schüler seinen Lehrer zur Verzweiflung, weil dieser im Unterricht herumspaziert, den Papierkorb umkickt, dazwischenruft und sich weigert, Hausaufgaben anzufertigen. Ein anderer ist aufgefallen, weil er bei Prüfungen wie gelähmt ist. Eine Schülerin hat ungezählte Ohnmachtsanfälle hinter sich. Ein Vierter schwänzt so häufig die Schule, dass es schon auffällt, wenn er doch mal auftaucht.

So ein Verhalten ist nicht normal. Wo aber liegen die Gründe dafür? Dem nachzugehen und Hilfe zu leisten, ist die Arbeit des Schulspychologen.

Unter den Schülern der Hauptschule an der Herschelstraße sind viele Kinder von Ausländern, Aussiedlern und sozial schwachen Familien. Da häufen sich ganz zwangsläufig Probleme, wie oben geschildert.

Die Schüler können sich mit ihren Problemen von selbst an Herrn Bauhuber wenden, andere kommen wiederum über die Vermittlung eines Lehrers in seine Beratung.

Da Herr Bauhuber neben seiner Tätigkeit als Psychologe aber auch Unterricht zu erteilen hat, bleiben ihm nur acht Stunden in der Woche für seine Beratertätigkeit. Dabei betreut er neben der Hauptschule an der Herschelstraße auch Problemfälle der Grundschule an der Ungernederstraße. Wenn deshalb nach wiederholten Gesprächen mit Schülern, Eltern und Lehrern kein Erfolg abzusehen ist, muss er den Problemschüler zur Therapie an eine andere Stelle vermitteln.

Nachtrag:  Seit Beginn des Schuljahres 2001/2002 ist Herr Bauhuber Beratungsrektor. In dieser Funktion leitet er das

Beraterzentrum

an der Grundschule Ungernederstraße 11

Tel. 0841/4937821.

Er selbst und Beratungslehrer verschiedener Ingolstädter Schulen können bei schulischen Problemen aller Art zur Beratung aufgesucht werden. Telefonische Anmeldung ist erwünscht.

November 1993

Der Erweiterungsbau der Schule nimmt offiziell seinen Betrieb auf

Erweiterungsbau offiziell eingeweiht – 24. Nov. 1993

Im Juli 1992 hatte man mit den Bauarbeiten zur Erweiterung der Hauptschule an der Herschelstraße begonnen. Sieben Monate danach, im Juni 1993 waren die Arbeiten beendet. Rund 2,7 Millionen haben diese Baumaßnahmen gekostet, 600 000 DM weniger als ursprünglich angesetzt. Das sind 690 Mark pro Kubikmeter umbauten Raum.

   

Vier neue Klassenzimmer, ein moderner Physikraum, ein Physik/Chemie-Übungsraum und zwei Vorbereitungsräume waren hinzugewonnen. Außerdem konnte der ehemalige Physikraum im Altbau nun als Werkraum genutzt werden und an Stelle der Sammelgarderobe im Eingangsbereich wurde ein Textilarbeitsraum geschaffen. Der ärgsten Raumnot war damit abgeholfen.

 

Die Einweihungsfeier mit offizieller Schlüsselübergabe zog sich in Folge der vielen Reden etwas arg lange hin. Unter anderen gratulierten Oberbürgermeister Peter Schnell und Schulamtsdirektor Josef Mayerhofer den Schülern der Herschelschule und ihrem Rektor Werner Kopp zum gelungenen Erweiterungsbau. Der Schulchor und die Mädchentanzgruppe sorgten zwischendurch mit ihren schwungvollen Einlagen für die notwendige und gelungene Auflockerung. Auch die Theatergruppe, die schon mal die Versuchsmöglichkeiten im neuen Chemiesaal im lustigen Spiel vorwegnahm, fand großen Gefallen.

   

Für den Rest des Tages war bei einem Tag der offenen Tür eine zwanglosere Atmosphäre angesagt. Gäste, Schüler und Eltern konnten bei einem Rundgang durch das Schulhaus Werke der Schüler aus dem Kunst-, Textil- und Werkbereich begutachten. Zwischendurch war auch mal eine Pause bei Kaffee und Kuchen möglich, eine gute Gelegenheit zur munteren Kontaktpflege.

 

  

1997

25 Jahre Hauptschule a. d. Herschelstraße

Mit einem Festakt und einem bunten Programm für Eltern, Lehrer und Schüler feierte die Hauptschule an der Herschelstraße im Mai 1997 ihr 25-jähriges Bestehen.

 

      

Rektor Werner Kopp begrüßte die zahlreichen Gäste. Oberbürgermeister Peter Schnell hielt die Festansprache. Als besonderes Anliegen der Schulleitung und Lehrer hob der Schulleiter danach in seiner Ansprache die Integration der zahlreichen Schüler aus Aussiedler- und Ausländerfamilien hervor. So hatte die Schule 1972 nur 42 Schüler ausländischer Herkunft, jetzt seien es bereits 182. Darin spiegele sich der Wandel der Bevölkerungsstruktur im Pius-Viertel wider.

      

Nach dem offiziellen Teil konnten die Gäste Sportvorführungen und Modeschauen sehen, die Herschel-Disco besuchen oder der Lehrerband zuhören. In verschiedenen Räumen der Schule waren Ausstellungen von Schülerarbeiten aufgebaut, außerdem liefen im Schulhaus Vorführungen und Projekte  wie das „fliegende Klassenzimmer“. Auf große Resonanz stieß die Schülerzeitung „Der kleine Herschel“, in der aus der Geschichte und aus dem täglichen Leben der Schule berichtet wird.

      

1998

Schülerzeitung „Der kleine Herschel“ sichert sich den 1. Platz

„Der kleine Herschel“ auf Platz 1 – Ausgabe 1997/98

 Eine Jury der Regierung von Oberbayern hat die Zeitung „Der kleine Herschel“ zur besten Volkschulzeitung 1997/98 gewählt. Das 80 Seiten starke Heft mit dem hellblauen Deckblatt stach 31 Schülerzeitungen aus. Das freute nicht nur die Schülerinnen und Schüler der Redaktion und ihren Redaktionsleiter, Lehrer Thomas Klement – die ganze Schule war stolz auf die Auszeichnung.

Was aber hatte wohl den Ausschlag für den 1. Platz gegeben? Das könnte nach Meinung von Thomas Klement wohl die Foto-Lovestory „Verbotene Liebe“ gewesen sein, die sich einige Schülerinnen und Schüler selbst ausgedacht und auch das Drehbuch dazu geschrieben haben. Es geht dabei um die erste Liebe von zwei 15-Jährigen, die sich auf dem Pausehof Händchen haltend anhimmeln und sich auch bei dem anstehenden Ärger mit den Eltern beschützen und fest zusammenhalten.

Einmal im Jahr erscheint die Schülerzeitung. Etwa zehn Jugendliche arbeiten in der Redaktion. Jede Woche ist Konferenz: Die Schüler sammeln Ideen, besprechen Artikel, schauen Texte und Zeichnungen von Mitschülerinnen und Mitschülern durch, machen sich Gedanken über das Layout und klappern Geschäfte ab, um Anzeigen zu verkaufen.

 

Warum ist „Der kleine Herschel“ so beliebt bei den Herschelschülern?

Wohl deshalb, weil  er die Interessen und die Probleme der Jugend im Piusviertel widerspiegelt: Freundschaft, Clique, erste Liebe, Freizeit, Herkunftsland und Eingewöhnung. Eine albanisch stämmige Schülerin schreibt z. B. über die Miss Kosovo, die in einer albanischen Popband singt und auch in Deutschland auftrat. Ein Schüler aus der Parallelklasse berichtet Interessantes über den Schulalltag in Russland und wieder ein anderer stellt das Energiesparprojekt der Schule vor. Des Weiteren finden sich in der Zeitung Artikel und Fotos von Sportwettkämpfen, einer Klassenfahrt nach Carrara und nicht zuletzt Fotos von allen Klassen mit den Namen der einzelnen Schüler.  Mit Zeichnungen, Interviews und Witzen lockern die jüngeren Schüler das Heft auf.

„Der kleine Herschel“ nach der Preisverleihung bei der Regierung von Oberbayern

Juli 1999

Rektor Kopp, Sekretärin Jost und Hausmeister Freihart werden in den Ruhestand verabschiedet. Rektor Jehn übernimmt die Schulleitung.

Großer Wechsel an der HSH – Verabschiedung und Begrüßung

Am Ende des Schuljahres 1998/99 fand an der Hauptschule an der Herschelstraße ein großes Stühlerücken statt:  Rektor Werner Kopp, die Sekretärin Regina Jost und der Hausmeister Erwin Freihardt wurden in den Ruhestand verabschiedet. Von Schulleitung und Schulhausverwaltung hielt damit nur noch Konrektor Michael Schels die Stellung.

 

Mit Beginn des neuen Schuljahrs 1999/2000 wurden bereits alle frei gewordenen Stellen neu besetzt: Rektor Georg Jehn übernahm die Schulleitung, als Sekretärin wurde Brigitte Beck eingestellt und das Ehepaar Werth übernahm die Hausverwaltung.

   

Rektor Werner Kopp hatte zu Schuljahresbeginn 1981 Rektor Ludwig Kaufmann in der Schulleitung abgelöst. Um der besonderen Situation im Piusviertel gerecht zu werden, drängte er von Anfang an auf eine Verbesserung im schulischen Bereich – das so genannte Kerschensteiner-Schulmodell wurde initiiert. Dessen Motto heißt: Den Schüler über praktisches Tun zu abstraktem Denken führen.

   

In seiner Ägide erfolgte außerdem die Schulhauserweiterung Süd und, was ihm besonders am Herzen lag, die Einführung der Schulsozialarbeit, geleitet von der Sozialpädagogin Silvia Kopp.

   

Rektor Georg Jehn, der sozusagen im fliegenden Wechsel die Schulleitung von Rektor Werner Kopp übernommen hat, war zuvor, wie bereits sein Vorgänger, Rektor an der Pestalozzistraße. In Anbetracht der anstehenden Baumaßnahmen (Kerschensteiner-Haus) und der damit verbundenen pädagogischen und didaktischen Neuerungen sah er es als eine Herausforderung an, sein organisatorisches und pädagogisches Geschick und seine beruflichen Erfahrungen in den Dienst der Herschelsschule zu stellen.

September 1999

Hauptschulreform: M-Klasse und Praxisklasse halten Einzug

Die M-Klassen dürfen Schüler besuchen, wenn sie im Zwischenzeugnis der 6. Klasse in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik mindestens einen Notendurchschnitt von 2,33 erreichen. Liegt der Notendurchschnitt bei 2,66 oder schlechter, kann die Lehrerkonferenz den Zugang gestatten, wenn der Besuch der M-Klassen Erfolg versprechend erscheint und die Eltern dies wünschen. Der Übertritt aus höheren Klassen in eine M-Klasse setzt einen Notendurchschnitt von 2,00 voraus. Die Inhalte des Lehrplans einer M-Klasse entsprechen denen des regulären Lehrplans der gleichen Jahrgangsstufe, aber die Ansprüche sind in allen Fächern höher.

Die Praxisklasse ist für die Schüler gedacht, die auf Grund einer Lernschwäche oder sonstiger Schwierigkeiten über den Besuch der Regelklasse keine Chance hätten, einen erfolgreichen Hauptschulabschluss zu erreichen. Sie bekommen neben theoretischem Unterricht verstärkt die Möglichkeit, Praktika zu absolvieren, wobei sie ihr handwerkliches Geschick schulen und praktische Erfahrungen in Betrieben sammeln können. Auf diese Weise sollen sie schon vor Schulabschluss an das Berufsleben herangeführt werden.

1981

Wechsel in der Schulleitung  Herr Kaufmann geht – Herr Kopp kommt

Kaufmann
Herr Ludwig Kaufmann, Gründungsrektor der Hauptschule an der Herschelstraße, leitete von 1972 an seine Schule mit ruhiger, aber konsequenter Hand und prägte sie ganz entscheidend. Im Alter von 65 Jahren trat er mit Ablauf des Schuljahres 1980/81 in den Ruhestand.
kopp
Seine Nachfolge trat mit Beginn des Schuljahres 1981/82 Herr Rektor Werner Kopp an, der vorher die Hauptschule an der Pestalozzistraße geleitet hatte. Mit Elan stürzte er sich in die Arbeit und verstand es, auf seine temperamentvolle Art und mit pädagogischem Fingerspitzengefühl der Hauptschule an der Herschelstraße nunmehr seinen ganz persönlichen Stempel aufzuprägen.

Das Lehrerkollegium 1981/82 (nach dem Alphabet):

Lehrer: Bernecker Franz, Bierler Doris, Binner Hans-Dieter, Braun Anna, Braun Konrad, Glasow Rainer, Kaufmann Ludwig, Kopp Elisabeth, Markert Beate, Mühlberger Annegret, Ortler Reinhard, Pils Johann, Polzer Helga Sacher Erna, Schäffer Helga, Schäffer Jürgen, Schanzenbach Herbert, Schwartz Ingrid, Stäber Heidrun, Stephan Werner, Thaller Felix, Weiß Ursula, Zeller Eduard, Wittmann Irmgard

Fachlehrer: Büchl Anna, Frank Amalie, Kapfer Werner, Wagner Ingeborg, Weigandt Peter,

Religionslehrer: Thie Uwe, Schramm Edeltraut

Lehrer 1981

 

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